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"Jó reggelt! Berlini üzleti reggeli" – Querdenken im Collegium Hungaricum Berlin


Bei hochsommerlichen Temperaturen hat cc:langen am 3. Juli das erste Berliner Business Breakfast gestartet. Die Auftaktveranstaltung widmete sich dem Thema "Innovation" als einem wesentlichen Treiber für einen konstruktiven Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft.

Rund 20 Innovationsbegeisterte und Fortschrittstreiber kamen in den kühlen Räumen des "Budapest Calling" im Collegium Hungaricum Berlin zusammen, um Anregungen zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen. Der Impulsvortrag des Gastredners Otmar Ehrl, Präsident des Querdenker-Clubs, stellte die klassischen Denk-Typen im Innovationsbereich vor und zeigte aktuelle Strömungen zur Förderung der Innovationsfähigkeit in Organisationen auf. Insbesondere dem Megatrend der Shared-Economy rechnete Ehrl hierbei große Bedeutung zu: es entstehen immer wieder neue Schnittstellen, die Menschen zusammenbringen und damit fruchtbaren Boden für Innovationen bieten. Formate dafür sind unter anderem sogenannte Business Mash-ups oder die "Sell your Problem"-Idee des Querdenker-Clubs.

Rund um die Fragestellung, ob es sich beim nonkonformistischen Querdenker nicht zugleich um einen Entrepreneur handle, der als "Unternehmer im Unternehmen" im Sinne des Positive Deviant-Ansatzes ausfindig gemacht werden müsste, entwickelte sich eine lebhafte Diskussion:

Dieses Prinzip verfolgt beispielsweise die Deutsche Bahn im Rahmen des Kulturwandels mit der Nominierung von 850 "Impulsgebern". Diese Impulsgeber treiben die Innovationsfähigkeit in den eigenen Reihen voran und werden dabei zusätzlich vom Kulturbüro unterstützt. Auch beim Pharmaunternehmen Bayer geht man ähnliche Wege. Mit einem Fokus auf Diversity und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit werden dort innovative Projekte initiiert und durchgeführt.

Wir halten fest: Mit einer Reihe von unterschiedlichen Kulturansätzen lässt sich die Innovationsfähigkeit in Unternehmen vorantreiben seien es die Kulturen der Querdenker oder Entrepreneure, Kulturen die sich durch ein hohes Maß an Diversity auszeichnen oder solche, die sich durch Co-Creation-Ansätze über  organisationale Grenzen hinweg auszeichnen.